BU trotz Vorerkrankung: nicht vorschnell aufgeben

Eine Vorerkrankung bedeutet nicht automatisch, dass eine Berufsunfähigkeits­versicherung unmöglich ist. Entscheidend sind Art, Verlauf, Behandlung, Zeitraum und die Einschätzung des Versicherers. Wichtig ist eine saubere Vorbereitung, damit Anfragen nicht unnötig zu Ablehnungen führen.

Gesundheitsangaben vorbereiten

Arztberichte, Diagnosen, Behandlungszeiträume und aktuelle Beschwerdefreiheit sollten möglichst genau dokumentiert werden.

Anonyme Risikovoranfrage

Eine anonyme Voranfrage kann helfen, Einschätzungen mehrerer Versicherer einzuholen, ohne direkt einen Antrag zu stellen.

Ergebnisse vergleichen

Mögliche Ergebnisse sind normale Annahme, Risikozuschlag, Leistungsausschluss, Zurückstellung oder Ablehnung.

Typische Vorerkrankungen in der BU-Prüfung

Rücken und Bewegungsapparat

Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle, Knie- oder Schulterbeschwerden werden häufig genauer geprüft.

Psyche und Psychotherapie

Psychische Beschwerden und Therapien sind besonders sensibel. Verlauf, Dauer und Stabilität spielen eine große Rolle.

Chronische Erkrankungen

Bei Allergien, Asthma, Migräne, Diabetes oder Darmerkrankungen kommt es stark auf Ausprägung und Kontrolle an.

Worauf Sie achten sollten

Keine Angaben beschönigen

Gesundheitsfragen müssen vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden. Falsche oder unvollständige Angaben können später den Versicherungs­schutz gefährden.

Nicht jeder Versicherer bewertet gleich

Die Risikoprüfung unterscheidet sich je nach Versicherer. Deshalb ist ein strukturierter Vergleich besonders wichtig.

BU-Anfrage vorbereiten?

Wir helfen Ihnen, Gesundheitsangaben und mögliche Voranfragen sauber vorzubereiten.

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