Wichtiger Hinweis zum Rechner

Dieses Ergebnis dient ausschließlich einer ersten unverbindlichen Orientierung und ersetzt keine individuelle Beratung. Es stellt kein verbindliches Angebot, keine Tarifzusage und keine abschließende Prüfung dar.

Beiträge, Leistungen und Versicherbarkeit hängen vom jeweiligen Tarif, den Annahmerichtlinien des Versicherers, Gesundheitsangaben, gesetzlichen Vorgaben und Ihrer individuellen Situation ab.

Was ist Krankentagegeld?

Das Krankentagegeld sichert Ihr Einkommen ab, wenn Sie längere Zeit arbeitsunfähig sind. Gerade in der privaten Kranken­versicherung ist dieser Baustein wichtig, weil privat Versicherte kein gesetzliches Krankengeld aus der GKV erhalten. Stattdessen wird die gewünschte Absicherung über einen privaten Krankentagegeld-Tarif vereinbart.

Zahlt ab dem vereinbarten Tag

Sie legen beim Abschluss fest, ab welchem Krankheitstag das Krankentagegeld beginnen soll – zum Beispiel ab dem 43. Tag bei Angestellten oder früher bei Selbstständigen.

Sichert laufende Kosten

Die Leistung soll helfen, Ihr monatliches Einkommen und laufende Kosten wie Miete, laufende Verpflichtungen, Lebenshaltung und Ihre PKV-Beiträge abzusichern.

Besonders wichtig für Selbstständige

Selbstständige haben keine gesetzliche Lohnfortzahlung durch einen Arbeitgeber. Deshalb sollte die Karenzzeit und Höhe besonders sorgfältig gewählt werden.

Warum ist Krankentagegeld wichtig?

Krankheit kann schnell zur Einkommenslücke werden

Bei Angestellten zahlt der Arbeitgeber im Regelfall zunächst bis zu sechs Wochen das Gehalt weiter. Danach entsteht ohne passende Absicherung eine Einkommenslücke. Bei Selbstständigen kann diese Lücke schon deutlich früher entstehen, weil der Umsatz oft direkt wegfällt, laufende Kosten aber weiterlaufen.

Der passende Betrag hängt von Ihrer Situation ab

Für Angestellte ist häufig der Zeitraum nach der Lohnfortzahlung entscheidend. Bei Selbstständigen geht es meist darum, den privaten Lebensunterhalt und die beruflich notwendigen Fixkosten realistisch abzusichern. Wichtig ist, die Absicherung weder zu niedrig noch unrealistisch hoch anzusetzen.

Kranken­tagegeld-­Rechner

Mit dem Rechner können Sie eine grobe Orientierung ermitteln. Geben Sie Ihr monatliches Nettoeinkommen ein und wählen Sie Ihren Berufsstatus. Bei Angestellten können Sie zusätzlich den tatsächlich gezahlten Arbeitgeber­zuschuss zur privaten Kranken- und Pflegepflichtversicherung eintragen. Die gesetzliche Rentenversicherung wird hier bewusst konservativ zur Orientierung mit dem monatlichen Höchstbeitrag angesetzt.

Tragen Sie Ihre Werte ein und starten Sie die Berechnung.

Wichtiger Hinweis zum Rechner

Der Rechner ersetzt keine Beratung und ist bewusst vereinfacht. Bei Angestellten wird der wegfallende Arbeitgeber­zuschuss KV/PV direkt addiert. Die gesetzliche Rentenversicherung wird hier bewusst konservativ zur Orientierung mit dem monatlichen Höchstbeitrag angesetzt. Der Rechner berücksichtigt nicht alle steuerlichen, tariflichen und versicherungsrechtlichen Besonderheiten.

Angestellt oder selbstständig – worauf kommt es an?

Angestellte

Bei Angestellten beginnt der Bedarf häufig nach Ende der Lohnfortzahlung. Wichtig ist, ob der private Kranken­versicherungsbeitrag während längerer Krankheit ausreichend berücksichtigt wird und welche Karenzzeit sinnvoll ist.

Selbstständige

Selbstständige sollten besonders prüfen, ab welchem Tag die Zahlung starten soll. Wer keine ausreichenden Rücklagen hat, benötigt oft eine frühere Absicherung als Angestellte.

Tarif richtig einstellen

Entscheidend sind Karenzzeit, täglicher Leistungsbetrag, Dynamik, Nachversicherungs­möglichkeiten und die Frage, ob der Tarif zu Ihrem tatsächlichen Einkommen passt.

Typische Fragen zum Krankentagegeld

Ab wann sollte Krankentagegeld zahlen?

Bei Angestellten wird häufig der 43. Krankheitstag gewählt, weil vorher meist die Lohnfortzahlung greift. Bei Selbstständigen kann eine frühere Zahlung sinnvoll sein, zum Beispiel ab dem 15., 22. oder 29. Tag – abhängig von Rücklagen und laufenden Kosten.

Wie hoch sollte das Krankentagegeld sein?

Als grobe Orientierung sollte das Krankentagegeld die monatliche Einkommenslücke abdecken. Dabei müssen auch laufende private Kranken­versicherungsbeiträge und gegebenenfalls Beiträge zur Altersvorsorge beziehungsweise Rentenversicherung berücksichtigt werden, weil diese Absicherung auch bei längerer Krankheit wichtig bleibt.

Kann ich das Krankentagegeld später anpassen?

Je nach Tarif sind Anpassungen möglich, zum Beispiel bei steigendem Einkommen. Wichtig ist, dass die Absicherung regelmäßig überprüft wird, besonders bei Gehaltssteigerungen, Wechsel in die Selbstständigkeit oder veränderten Fixkosten.

So läuft die Beratung ab

Wir begleiten Sie strukturiert von der ersten Einordnung bis zur Umsetzung. Ziel ist eine verständliche Entscheidung, die zu Ihrer Situation passt.

1. Situation klären

Wir besprechen Ihre aktuelle Absicherung, Ihre Ziele und die wichtigsten Rahmenbedingungen.

2. Optionen vergleichen

Wir stellen passende Möglichkeiten gegenüber und erklären Unterschiede, Leistungen und mögliche Risiken verständlich.

3. Entscheidung treffen

Sie erhalten eine nachvollziehbare Empfehlung und entscheiden ohne Druck, ob und welche Lösung Sie umsetzen möchten.

Krankentagegeld-Lücke richtig bewerten

Das Ergebnis zeigt eine erste mögliche Einkommenslücke. Wichtig ist danach, ab welchem Tag das Tagegeld leisten soll, wie hoch der Bedarf wirklich ist und ob die Absicherung zu Beruf, Einkommen und Kranken­versicherung passt.

Ergebnis prüfen lassen

Wir prüfen mit Ihnen, ob Höhe, Karenzzeit und Tarifbedingungen zu Ihrer Situation passen.

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Krankentagegeld passend berechnen lassen?

Gerne prüfe wir mit Ihnen, welche Absicherungshöhe und Karenzzeit zu Ihrer beruflichen und finanziellen Situation passt.

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